Blutwerte

Blutwerte sind der Spiegel Ihrer Gesundheit. Wann Sie Ihre Werte testen lassen sollten und was die Bezeichnungen aussagen, erfahren Sie hier.

Wir testen Ihre Blutwerte.

Mattigkeit, Müdigkeit oder Mangelerscheinungen – erster Anhaltspunkt geben uns Ihre Blutwerte. In der Rats-Apotheke können wir bis zu 19 verschiedene Werte – einzeln oder im Paket – im Soforttest messen. Dabei reicht ein Blutstropfen. Die Ergebnisse geben uns erste Hinweise und helfen bei der Eingrenzung der Gesundheitsrisiken. In manchen Fällen ist es sinnvoll gemeinsam mit Ihnen Empfehlungen für eine veränderte Ernährungsweise oder einen veränderten Lebensstil zu erarbeiten.

Müssen Sie Ihr Blutfett im Auge behalten, ist es sinnvoll mehrere Werte zusammen abzufragen. Wir haben daher für Sie ein Cholesterin-Paket zusammengestellt. Die Kosten variieren ob Sie ein Paket oder einen Individualwert testen lassen wollen. Wir beraten Sie gern und freuen uns auf Ihre Fragen.

Um genaue Ergebnisse zu gewährleisten, sollten Sie bei einigen Tests nüchtern zu uns kommen. Machen Sie mit uns einen Termin aus und teilen Sie uns mit, welchen Wert Sie gern kontrollieren lassen möchten.

Selbstverständlich lassen wir unsere Geräte regelmäßig vom Deutschen Zentrallabor und dem Hersteller überprüfen.

> Ich möchte gern einen Blutwert testen lassen.

19 Werte für Ihre Gesundheit.

GGT Gamma-Glutamyltransferase/Gamma-Glutamyltranspeptidase Das Eiweiß kommt in den Zellen von Leber, Nieren, Gallengängen, Bauchspeicheldrüse, Milz und Dünndarm vor. Es wird bestimmt bei Verdacht auf eine Erkrankung der Leber oder der Gallengänge.
GOT Glutamat-OxalazetatTransaminase Asparttat-Aminotransferase Das Eiweiß kommt in der Leber, den Nieren, im Herzen, der Skelettmuskulatur, der Bauchspeicheldrüse, Milz, Lunge und in den roten Blutkörperchen vor. Es wird bestimmt bei Verdacht auf eine Erkrankung in der Leber oder in den Gallenwegen oder auf bei bestimmten Herz Kreislauf Erkrankungen.
GPT Glutamat-Pyruvat-Transaminase Alanin-Aminotransferase Das Eiweiß kommt vor allem im Zellinneren von Leberzellen vor. Es wird bei den gleichen Erkrankungen wie auch das GOT bestimmt.

HDL High Density Lipoprotein Cholesterin Nennt man auch das gute Cholesterin. Es transportiert überschüssiges Cholesterin aus dem Körper zur Leber.
LDL Low Density Lipoprotein Cholesterin LDL ist ein Bestandteil von allen Zellen in unserem Körper und gehört zu den „schlechten“ Cholesterin Werten. Es transportiert Cholesterin von der Leber in das Körpergewebe. Dort wird es unter Anderem in Vitamin D und Hormone umgewandelt.
CHOL/TC Low Density Lipoprotein Cholesterin Das lebenswichtige Molekül stellt der Körper selbst herstellt und wird durch Nahrung aufgenommen. Es ist Bestandteil der Zellwände und Ausgangsstoff für Hormone und Gallensäure. Das Verhältnis von LDL zu HDL bestimmt wir hoch das Risiko für eine Arteriosklerose ist.
K Kalium LDL Das Alkalimetall ist ein wichtiger Mineralstoff für den Körper. Das Elektrolyt ist an vielen elektrischen Vorgängen, zum Beispiel an Nerven- oder Muskelgewebe beteiligt.
Urea Harnstoff Urea ist Endprodukt des Stoffwechsels und wird mit dem Harn ausgeschieden und lässt auf die Nierenfunktion rückschliessen. Der Wert wird z.B. bei Verdacht auf ein akute Nierenfunktionsstörung oder eine chronische Niereninsuffizienz bestimmt.
GLU Glukose/Dextrose Der Einfachzucker ist wichtige Energiequelle für Zellen, z. B. im Gehirn, Nierenmark und roten Blutkörperchen. Erhöhte Blutzuckerwerte können Organe und Gewebe im Körper schädigen und zu Komplikationen führen.
HB Haemoglobin Der Eiweißstoff enthält den größten Teil des Eisens im Körper. Im Hämoglobin wird unter anderem Sauerstoff und Kohlendioxid gebunden und sorgt damit für den Transport und Austausch dieser Gase zwischen Lunge und Gewebe.
Crea Kreatin-Kinase/Kreatin-Phosphokinase Crea ist ein Abfallprodukt des Muskelstoffwechsels. Da es über die gesunde Niere fast vollständig ausgeschieden wird, gibt die Bestimmung des Kreatininwertes im Blut Auskunft über die Nierenfunktion. Ist diese eingeschränkt, steigt der Kreatininspiegel.
ALP Alkalische Phosphatase Das Enzym wird in der Leber produziert und zur Unterstützung der Verdauungsarbeit in den Darm abgegeben. Erhöhte ALP-Werte können auf Lebererkrankung mit gleichzeitiger Stauung der Gallenflüssigkeit auf Knochenerkrankungen hinweisen.
AMYL Amylase Die Enzyme gehören zu den Verdauungsenzymen und werden in der Bauchspeicheldrüse und in den Speicheldrüsen der Mundhöhle produziert. Die Amylasen werden u.a. bei Verdacht auf Entzündungen oder Entzündungen einiger Speicheldrüsen bestimmt.
BIL Bilirubin Der Bilirubin-Wert ist ein gelbes Abbauprodukt des Hämoglobin und gehört zu den Gallenfarbstoffen. Es zeigt unter Anderem an, wie gut die Substanz über die Leber ausgeschieden wird. Bei Vermehrung des Bilirubin kommt es zur Gelbsucht.
TRI Trigylceride Erhöhte Triglyzerid-Werte sind ein Risikofaktor für die Bildung von Blutgerinnseln (Thrombose) und Arteriosklerose mit allen ihren Komplikationen am Herz-Kreislaufsystem und an den Blutgefäßen.
UA Harnsäure UA ist ein Stoffwechsel-Endprodukt, das beim Abbau von Zellkernen entsteht und über die Nieren ausgeschieden wird. Ist zuviel Harnsäure vorhanden, enstehen meist Harnsäurekristalle in den Gelenken und verursachen einen Gichtanfall.
TRI Trigylceride Ist ein wichtiger Baustein für viele Zellen im Körper und gehört zu den „schlechten“ Cholesterinwerten da erhöhte Triglycerid-Werte ein Risikofaktor für die Bildung von Blutgerinnseln (Thrombose) sind und das Entstehen von Herz-Kreislauferkrankungen auslösen können.
CK Kreatin-Kinase/Kreatin-Phosphokinase Kreatin - Kinase ist ein Enzym, welches in allen Muskelzellen und im Gehirn vorkommt. Es dient unter anderem der Energiegewinnung in den Zellen. Erhöhte Werte können durch Störungen in der Muskulatur oder bei den Funktionen des Enzyms entstehen. Je höher die CK-Wert ist, desto größer ist die Störung.
K Kalium Der Mensch braucht ca. 2 Gramm Kalium pro Tag. Um die Körperfunktion in den Zellen aufrecht zu erhalten braucht der Mensch ca. 2 Gramm des Minerals. Das Elektrolyt ist an vielen elektrischen Vorgängen, zum Beispiel an Nerven- oder Muskelgewebe beteiligt. Viele Medikamente können einen Mangel oder auch eine Erhöhung des Kaliumspiegels verursachen.